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Weiterbildung online: Ein Selbstversuch mit Open2Study

06.12.2014

Eine etwas längeres Stöbern in den Angeboten für Online-Weiterbildung zeigt: In MOOCs (massive open online courses) lässt sich so ziemlich alles lernen - ob nun "Economics of Cybersecurity" (edX), "Astrobiology and the Search for Extraterrestrial Life" (Coursera) oder "Einführung in die Arbeitspsychologie" (iversity), um nur drei zu nennen. Etwas dünner gesät sind Angebote, die direkt das journalistische Arbeiten betreffen. Aber es gibt sie. Ein Selbstversuch:

Journalistisches Handwerk, oder Weiterbildung im Thema?

Die interessantesten MOOC-Angebote für Journalisten habe ich beim Knight Center for Journalism in the Americas entdeckt. "Development of Journalistic Projects for the Web" wurde dort gelehrt, "Investigative Journalism for the Digital Age", oder "Introduction to Mobile Journalism" - allein, derzeit sind dort alle englischsprachigen Kurse abgeschlossen, wann die nächsten starten, ist noch offen (so bekommt man die Leute natürlich dazu, den Newsletter zu abonnieren ).

Erst zog ich deshalb in Erwägung, den o. g. Kurs in Cybersecurity zu belegen - ein Thema, in dem ich mehr als nur gelegentlich zu tun habe - entschied mich dann jedoch, erst einmal Fertigkeiten meines Handwerk aufzufrischen und schrieb mich auf der australischen MOOC-Plattform Open2Study in den vierwöchigen Kurs Writing for the Web ein. 


Inhalt und Aufbau des Kurses

Der Kurs setzt sich aus vier Modulen zusammen:

  • Why Writing for the Web is Different
  • Characteristics of Good Content
  • Writing Effective Content
  • Looking After Your Content
Jedes Modul gliedert sich in acht bis zehn Unterthemen, die die Dozentin Frankie Madden (in gut verständlichem Englisch) einzeln in Videoclips von je fünf bis zehn Minuten behandelt. An jeden Videoclip schließt sich ein "Pop Quiz" an, eine einzelne, per Multiple Choice zu bentwortende Frage zu den gerade besprochenen Informationen. Am Ende jedes Moduls steht dann ein "Assessment", eine detailliertere, ebenfalls im Mulitple Choice-Verfahren zu bestehende Prüfung.

Wer sich die erfolgreiche Teilnahme am Ende mit einem "Certificate of Achievement" bescheinigen lassen möchte, muss die Assessments mit durchschnittlich mindestens 60 Prozent korrekter Antworten hinter sich gebracht haben.

Das Drumherum


Zum Kurs gehört ein Forum - dort stellen sich die (strebsameren) Teilnehmer vor, tauschen sich über die Kurs-Inhalte aus und unterhalten sich über ihre Eindrücke und Erfahrungen. Gemessen an den 1.298 Personen, die sich zum Kurs angemeldet haben, ist die Aktivität im Forum eher gering. Allerdings ist das Forum auch nicht der einzige Platz, um sich auszutauschen. Auf Google+ und Twitter können Teilnehmer sich per Hashtag #O2SWriteWeb über den Kurs unterhalten, auf Google+ gibt es eine eigene Community für die Open2Study-Studenten.

Knapp gehalten ist die Liste mit vertiefendem Lesestoff: Zehn Weblinks finden sich darauf, unter denen vertiefendes Wissen zu den Kursinhalten zu finden ist. Fachliteratur wird nicht verlangt. Die Leseliste enthält u. a. auch die beiden Bücher "The Elements of Content Strategy" und "Content Strategy for the Web".

Open2Study benutzt als Motivationanreize virtuelle Abzeichen, "Badges" - und zwar inflationär. Ein erstes Abzeichen ("Safari Tent") habe ich bereits für meine Anmeldung erhalten, dann eines für das Bestätigen meiner E-Mail-Adresse, für das Schreiben im Forum... bis jetzt sind es acht, gegen Ende des Kurses dürften es dutzende sein. 

Bringt so ein Kurs etwas?


Die Frage lässt sich sicher nicht pauschal beantworten. Ich werde die nächsten Wochen nutzen, um in Erfahrung zu bringen, wie viel diese Art des Lernens mir persönlich bringt. Nachdem ich den Kurs beendet habe - egal, ob erfolgreich oder nicht - gibt es hier eine Zusammenfassung. 

 

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