Mein Werdegang

Geradeaus und stetig aufwärts - nein, das kann ich wirklich nicht von meiner Vita behaupten. Journalist bin ich seit dem Jahr 1998, hauptberuflich seit 2000, nach einem wahren Hakenschlag meiner Karriere.

Nach meinem Abitur 1989 lernte ich nämlich zunächst den Beruf "Industriekaufmann" und arbeitete bis zum Frühjahr 2000 in verschiedenen Positionen im Vertrieb. Mag sein, dass Wolf Schneider Recht hat, wenn er diagnostiziert, viele Journalisten seien schlechte Rechner, ich jedenfalls habe das Rechnen - und den Blick für wirtschaftliche Zusammenhänge - von der Pike auf lernen dürfen.

Seit ich 1998 nebenberuflich in den Journalismus eingestiegen war, zunächst als rasender Reporter für ein kleines lokales Wochenblatt, wusste ich: Das wird mein Beruf, das ist meine Berufung.

Als ich 2000 die Chance erhielt, über eine Agentur in die Produktion eines großen Magazins mit dem Schwerpunktthema Internet einzusteigen, musste ich nicht lange überlegen. Die Agentur und auch das Magazin haben sich längst vom Markt verabschiedet - aber als das passierte, konnte ich bereits auf einen relativ breiten Kundenstamm von Print- und Online-Publikationen bauen (mehr dazu unter Meine Referenzen).

Wie sehr "Schreiben" in meiner Natur liegt, zeigte sich dann auch in meiner bislang größten persönlichen Krise, 2003, als ich mich plötzlich damit konfrontiert sah, vier halbwüchsige Kinder allein erziehen zu müssen. Ich nahm die Herausforderung an, und daraus resultierte mein erstes Buch "Senza Una Donna - das Survival-Handbuch für allein erziehende Väter" - kein Bestseller, aber mit viel positiver Resonanz gesegnet.

Zusammenfassend: Wenn Tim Mälzer "born to cook" ist, dann bin ich "born to write"!